Waldbrände: Welche Rolle das Wetter spielt

Wetter und Brandgefahr

Trockenes Laub, Nadeln und Gras können leicht Feuer fangen. Ob sich ein Brand ausbreitet, hängt auch von der Wetterlage ab. Längere Trockenheit, geringe Luftfeuchtigkeit und Wind können die Bedingungen dafür verschärfen.

Trockenheit wirkt über mehrere Tage

Für die Brandgefahr zählt die Entwicklung vor dem aktuellen Tag. Nach einer längeren regenarmen Phase kann die Streu am Waldboden sehr trocken sein. Hohe Temperaturen und trockene Luft fördern die Verdunstung. Wind trocknet das Material zusätzlich und kann einen bestehenden Brand antreiben.

Auch außerhalb des Hochsommers sind gefährliche Bedingungen möglich. Ein heißer Tag allein erklärt die Waldbrandgefahr deshalb ebenso wenig wie ein kurzer Regenschauer Entwarnung bedeutet.

Was der Waldbrandgefahrenindex aussagt

Der Deutsche Wetterdienst berechnet den Waldbrandgefahrenindex, kurz WBI. Er beschreibt das meteorologische Gefahrenpotenzial in fünf Stufen: von sehr gering bis sehr hoch. In die Berechnung fließen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Niederschlag ein.

Der Index ist eine Orientierung zur Wetterlage. Er sagt weder voraus, wo ein Brand ausgelöst wird, noch ersetzt er die Hinweise und Vorgaben der örtlichen Behörden.

Aktueller Waldbrandgefahrenindex des DWD

Überarbeitet am 11. September 2026.

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